Schnorcheltour Koh Ngai

Morgens um 9 Uhr holte uns das Longtail-Boot am Strand vor dem Resort ab. Die Besatzung bestand aus dem Bootsführer und einem jungen Mann, wahrscheinlich seinem Sohn. Dieser konnte ein paar Worte mehr auf englisch als das yes/no/ok/go der anderen Skipper die wir bisher hatten.
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Der erste Inselstopp war auf Koh Muk. Wir besichtigten dort die „Emerald Cave“, eine Art Lagune im Innern der Insel, welche nur schwimmend über eine 80m lange, dunkle Höhle erreichbar ist. Sie wurde früher als Piratenversteck verwendet.
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Der Ort war komplett überlaufen von asiatischen Touristen. Da diese vielfach nicht oder nur sehr schlecht schwimmen können, wurden sie von ihren Guides in Schwimmwesten gepackt, wie Lastenkähne im Wasser hintereinander aufgereiht und dann
vom Guide durch die Höhle gezogen. Die Attraktion ist wirklich sehenswert. Die vielen Leute waren unterwegs wegen dem thailändischen Neujahrstag, einem Feiertag.
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Als nächstes sind wir ans Südende von Koh Kradan gefahren. Dort haben wir geschnorchelt. Der Ort war super. Der junge Bootsführer ist mit uns ins Wasser gekommen und hat uns einen großen Hummer in seinem Versteck und Anemonenfische (Nemos) gezeigt. Ohne ihn hätten wir nicht die Hälfte gesehen.
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Es war Zeit zum Mittagessen und wir sind zu einem Resort-Restaurant derselben Insel gefahren. Noch während des Essens ist ein Unwetter aufgezogen und wir sind vorzeitig zum Boot zurück.

Der junge Mann hat uns gleich informiert: „no swimming, waves 1.5 meter“.

Die Rückfahrt wurde nass und „bumpy“. Die Wellen waren nicht ganz so hoch wie vor zwei Jahren auf Koh Tao, daher gingen wir die Überfahrt entspannt an.

Auf Nachbarinselchen in der Nähe unseres Resorts waren die zwei letzten Halte. Bereits beim ersten Halt haben uns die Touristenhorden mit ihrem grossen Booten wieder eingeholt. Nach kurzer Zeit schon war das Wasser an einzelnen Stellen vor lauter Schwimmweste-tragenden, barfuss strampelnden „Schnorchlern“ kaum mehr zu erkennen. Auch hier wurden die Leute wieder gruppenweise durch das Riff gezogen. Da der Sturm das Wasser aufgewühlt hat, war die Sicht schlecht und wir sind geflüchtet.

Beim letzten Stopp auf Koh Ma dasselbe Bild. Hier hatten wir aber 5 Minuten Vorsprung auf die Massen und konnten die Unterwasserwelt noch ungestört bestaunen bevor wir überrannt wurden. Die Insel hat eine kleine Grotte mit engem, nur schwimmend erreichbarem Zugang. Zum
Entzücken der Mädels erinnerte sie die Grotte an die Meerjungfrauen-Grotte aus H2O. Das Bild oben zeigt den (Unterwasser-)Blick aus der Grotte ins Freie.
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So traten wir den Heimweg an. Wie nach jedem Schnorchelausflug waren wir erschöpft und hungrig. Früchte-Smoothies und warme, geröstete Cashew-Nüsse haben uns halbwegs bis zum z’Nacht über die Runden gebracht.

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